Dienstag, 24. März 2009

Eingelocht!

Das Golfen steht schon lange auf meiner ToDo Liste. Nachdem ich rausfand, dass Kevin frueher in der Jugend jahrelang Golf gespielt hat, ueberzeugte ich ihn, dass wir hier mal eine Runde spielen gehen.

So legten wir dann letzten Samstag auch los

Zunaechst musste natuerlich die Ausruestung startklar gemacht werden.




Dann ging es auf die Driving Range.




Mit dabei: Kevin, der das Golfen beherrscht...




... und Phil, der aehnlich wie ich Neuling war.




Als Preis wurde ein Sixpack ausgeschrieben. Ziel: Das 200 Yard-Schild zu treffen. Soweit kam dann natuerlich keiner. Aber Phil traf immerhin zweimal das 100 Yard-Schild. Leider eine brotlose Kunst.




Danach ging es dann auf den Golfplatz. Leider gab es keine Golf-Karts,...




... also legten wir die Strecken zu Fuss zurueck. Ansich war das natuerlich kein Problem, aber spassiegerr waere es mit einem Kart schon gewesen :)




Kevin war an diesem Tag der Profi fuer ausweglos Situationen. Er spielte des oefteren den Ball direkt hinter einen Baum. Da fragt man sich, wo die 5 Jahre Erfahrung aus der Jugend hin sind :D




Hier sieht man mich gerade bei meinem grossen Moment. Ich putte zum Par auf einem Par 4 Loch. Leider muss man sagen, dass ich dann noch zweimal vorbei geputtet habe, so dass es dann doch ein Doppel-Bogey wurde, was aber eigentlich auch noch ganz in Ordnung ist.



Hier bin ich gerade mitten in Action am letzten Loch.




Im Endeffekt habe ich eine 66er Runde auf einem 9-Loch Platz gespielt, was keine sonderliche Glanzleistung ist, aber ich hatte auch so einige helle Momente :D Zusammenfassend steht fuer mich fest, dass ich Zukunft wieder golfen werde, da es wirklich Spass macht.

Bay Sailing

Das Segeln ist ebenfalls etwas, was ich schon laenger hier in Californien geplant hatte. Nachdem ich nun herausfand, dass Florian ebenfalls Segelerfahrung hat, plante ich mit ihm einen kleinen Segeltoern in der San Francisco Bay. Die Idee kam auch bei den anderen gut an, und so mieteten wir fuer den naechsten Sonntag eine Segelyacht fuer 7 Mann.


Hier bin ich mit meiner Nr 1 Florian, der, wie schon erwaehnt, ebenfalls ein wenig Segelerfahrung hat.




Schon frueh morgens ging es los, da wir den ganzen Tag nutzen wollten. Um diese Zeit waren ausser ein paar Enten, noch nicht viele unterwegs.




Hier betritt der Captain das Schiff :D




So sah unser Schiff aus - die "Smokin' J".




Hier sieht man die Profis am Werk. Daniel und Flo wollten den Aussenborder ins Wasser lassen.




Das schien aber wohl eine groessere Sache zu sein, da 20 Minuten spaeter immernoch nichts geschehen war.




Also hat sich der Cheffe die Sache mal angeschaut, ...




... und keine Minute spaeter war die Sache geregelt. Daran erkennt man den Profi :D




Danach waren wir so weit startklar,...




... sodass es hiess: "Leinen los".




Sogleich steuerten wir auf die "offene See" zu.




Wie ein guter Captain es macht, hab ich dann Phil erstmal zum Steuermann ernannt, der das dann die ganze Fahrt uebernommen hat.




Daniel - unser Fotograf - arbeitet nochmal am Finetuning seiner Kamera, damit die weiteren Snapshots auch gelingen.




Sodann ging es ans Setzen des Grosssegels,...




...was nach einigen Versuchen auch gelang.




So konnten wir dann, sobald wir aus dem Hafenkanal rauswaren, auf Windbetrieb umschalten.




Da der Wind aber anfangs stark zu wuenschen uebrig lies,...




... konnten wir uns auf etwas anderes konzentrieren:




Das Biertrinken - morgens um halb 10 auch ein absolutes Muss :D




Hier sehen wir Daniel, wie er sich auf das Wasserlassen vorbereitet, was natuerlich beim Biertrinken nicht ausbleibt.




Nachdem wir unter der San Mateo Bridge durch waren, wurde es dann aber doch noch sehr windig, wie man auf diesem Foto nur leicht erahnen kann. Weitere Fotos haben wir von dem "Sturm" nicht, da dann doch des oefteren die Wellen ins Boot schwappten, so dass die Kameras in Sicherheit gebracht wurden. Der Wind wurde dann sogar so stark, dass ich mich entschied die Fog einzuholen, da die Segelflaeche fuer diese Windbedingungen sonst zu gross gewesen waere.




Auf dem Rueckwaeg war es aehnlich. Nachdem wir die San Mateo Bridge passierten, wurde es wieder ruhiger. Wir haben uns dann alledings noch ordentlich verfahren. Hier diskutiere ich mit Phil gerade, wo genau die Fahrrinne ist, denn ausserhalb dieser kann es sehr flach werden. So geschah es dann auch, dass wir mehrfach Grundkontakt hatten. Nach inniger Beratung fanden wir dann aber doch zurueck in die Fahrrine, die wir nur um einen knappen Kilometer verfehlt hatten :D
Das Ganze war allerdings nicht so schlimm, da wir bewusst etwas fruehre wieder reingefahren sind, so dass wir noch steigendes Wasser hatten, damit wir, wenn wir uns festfahren, nur warten muessen bis das Wasser steigt, um dann wieder frei zu kommen.




Letztendlich haben wir das Schiff wieder heil in den Hafen bekommen und waren so um ein schoenes Erlebmis reicher.

The German Wunderkind

Seit langem geplant und nun endlich verwirklicht:

Letztes Wochenende waren wir bei den Golden State Warriors bei einem Basketballspiel. Natuerlich haben wir uns dafuer eine besonders interessantes Spiel herausgesucht. In dem Fall kamen die Dallas Mavericks, deren Star-Player Dirk Notwitzki ist, der auch den Nicknamen "The German Wunderkind" traegt, da er einer der komplettesten und nervenstaerksten Spieler ueberhaupt in der NBA ist.


Also ging es mit dem Auto nach SF und von da weiter mit der Bart nach Oakland.




So sieht die Bart aus. Ist im Prinzip ne Art S-Bahn.




Wir waren dann so ca 40 Minuten vor dem Anpfiff da. Wie man sieht ist die Halle noch recht leer.




Zur Unterhaltung wurde dann ein 10 Minuten Trainingsspiel der Oakland Jugend Spieler abgehalten.




Dann kamen die Mavs und haben sich warm gemacht.



Hier zeigt sich Dirk schonmal, aber zu dem Zeitpunkt lag die Aufmerksamkeit noch...




... bei den Cheerleadern :D




Am Anfang legten die Mavs erstmal vor und fuehrsten schnell mit bis zu 10 Punkten.




Demenstprechend gut war auch die Stimmung bei uns, ...




... auch wenn ich den einzigen Warriors Fan von uns neben mir hatte.




Mit zunehmender Spieldauer wurde es allerdings immer enger, wie man hier unschwer an Dirks Miene erkennen kann.




Zur Halbzeit lagen die Mavs schon deutlich hinten, so dass auch die vielen Auszeiten nichts mehr brachten. Im Endeffekt haben die Mavs mit 10 Punkten Unterschied verloren.




Es war troztdem ein super Spiel und hat viel Spass gemacht. Hier wird noch sich noch fachmaennisch darueber unterhalten, wodran genau es gelegen hat. Aber in einem waren wir uns einig, an Dirk lag es auf jeden Fall nicht. Er war mit 28 Punkten bester Werfer seines Teams und hat auch sonst ein gutes Spiel gemacht. Er ist halt "The German Wunderkind".

Pillow Fight in SF

An jedem Valentinstag findet in San Francisco eine Aktion statt, die unter dem Namen "Flash Mob" inzwischen in vielen Staedten in unterschiedlicher Art stattfindet. Ziel dabei ist es, "spontan" so viele Menschen wie moeglich an einem Ort zu versammeln und dort dann irgendetwas zu tun (z.B. alle bestellen bei einem Lieferdienst Pizza, oder alle schreien zu einem bestimmten Zeitpunkt ganz laut los und gehen dann direkt wieder nach Hause). Ziel dabei ist es, abgesehen von dem Spass natuerlich, dass normale Passanten sich wundern, was da gerade passiert ist. Deshalb wird sowas auch nur im Internet und per Mund-zu-Mund Propaganda beworben.

Hier in San Francisco findet nun also jaehrlich eine riesige Kissenschlacht statt.


Schon auf dem Hinweg fallen in der naeheren Umgebung immer wieder Gruppen durch das Tragen von weissen Kissen auf.




Kurz vor Beginn platzt der Treffpunkt aus allem Naehten. Ein- bis zweitausend Menschen haben sich eingefunden und warten...




... auf den Startschuss, der puenktlich 18 Uhr erfolgt.




Das sind wir mitten in der Action, und haben offensichtlich unsreren Spass.




Es dauerte nicht lange, und die ersten Kissen rissen, ...



... so dass es aussah, als wuerde es scheien (Wir denken an Frau Holle).




Um mitten im Getuemmel nicht staendig Federn einatmen zu muessen, wurde uns vorher empfohlen einen Atemschutz mitzunehmen, der sich wirklich aus gezahlt hat.




Alles in allem war das eine sehr gelungene Aktion,...




... auch wenn manche nachher erstmal ihre Mutti anrufen wollten ;)